Beiträge in Kategorie: Singapur



Da heute Abreisetag ist, hatte ich mir für heute nur den botanischen Garten von Singapur vorgenommen. Leider ist das Wetter hier heute sehr wechselhaft: immer wieder kommen größere und kleinere Schauer vom Himmel herunter. Da es hier durchweg ca. 30 - 35° ist, verwandelt sich dadurch die Luft in ein nahezu unerträgliches Tropenklima mit gefühlten 100% Luftfeuchtigkeit. Wer das einmal nachvollziehen möchte kann einfach mal in das Tropenhaus vom Düsseldorfer Aquazoo gehen, dort die Heizung um noch mal 10° rauf schrauben und den Regen an machen. Dann wisst ihr wovon ich spreche…

Hier die Infos zum botanischen Garten:

Singapore Botanic Gardens

Die Botanischen Gärten in Singapur erinnern an ein ursprüngliches Land, das von der Zeit vergessen wurde. Es gibt ebenso einen unberührten Urwald wie elegant angelegte Blumenbeete und Büsche die Verkörperung aller üppigen Parkanlagen dieser tropischen Insel. Der botanische Garten erstreckt sich auf über 52 Hektar und ist die Heimat von mehr als einer halben Million Pflanzenarten. Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Orchideen als im National Orchid Garden dort kann man über 20.000 der exotischen Blumen sehen.

Und nun die Bilder:


In den angelegten Teichen tümmelten sich überall riesige Koi Karpfen und unzählige Wasserschildkröten.

Abschließend fand ich den botanischen Garten jetzt zwar ganz nett, da ich persönlich jetzt auch nicht soo der blumenfreund bin und Tropenwälder schon in Thailand gesehen habe, war es bis auf den Orchideen Garten (der 5$ extra kostet) nichts besonderes für mich. Nichts desto trotz ist der Garten nett angelegt und wird von zahlreichen kleinen Gartenindern (sorry Mayank ;-)) sehr gepflegt.

Mein kleines Singapore Fazit:

Ist ganz nett hier, alles sehr gepflegt, gute Bahn und Busverbindungen und viel mehr kann ich zu Singapur auch nicht sagen. Außer, dass hier das Einkommen anscheinend an die hohen Kosten angeglichen zu sein scheint. Denn auf den Straßen sieht man zu 95% Autos (ausgenommen Nutzfahrzeuge) die maximal ca. 6 Jahre alt sind.
Für alle Auto begeisterten:
Ich habe noch nie so viele getunte Japan Racer auf einem Haufen gesehen. Mitzubishi Lacer Evo und Subaru Impreza WRX (natürlich maximal 2 Jahre alt) sieht man hier echt regelmäßig. Gerne mit viel Carbon Tuning Teilen im “The Fast and the Furious” look. Einen flatschneuen Nissan Skyline habe ich auch schon gesehen. Leider sind die Jungs mit ihren getunten Karren immer so schnell schon wieder weg, dass ich nie zu einem brauchbaren Photo gekommen bin. Alle anderen Autos sieht man hier generell nur mit Vollausstattung. Egal ob europäische oder japanische Autos.

Hier ein Bild von einem 911er Turbo, wäre ja nichts besonderes wenn es sich nicht um die Flachbauvariante handeln würde, die es bei uns schon nur sehr selten gibt.

Ansonsten bin ich jetzt aber auch froh wenn ich raus aus Asien bin. Denn so langsam habe ich die Nase voll von Duschköpfen die auf Brustwarzenhöhe angeschraubt sind, zu kurzen Betten, Stehklos die so niedrig angeschraubt sind das du sie als Leiter verwenden kannst sowie zu niedrigen Türöffnungen. Und ich bin nur 1,80 groß, ich glaube noch größere Menschen haben hier echt Probleme…

Ich habe ich noch nie so viele Verbotsschilder gesehen wie hier. Nur ein Paar Beispiele:


 

Gestern habe ich versehentlich mein Kaugummi auf die Straße gespuckt, das Resultat folgte promt:


;-)
Soviel aus Singapur, ich melde mich wieder aus Australien.


Hallo zusammen,

heute war ich zunächst im Jurong Bird Park. Der Weg dorthin führte mich durch fast komplett Singapore. Mit dem MRT war das aber auch kein Problem. So habe ich jetzt auch einmal die Randgebiete von Singapore gesehen. Nichts tolles, da es eigentlich meistens so aussieht wie in den Hochhaus Gebieten von Ratingen West. Tja, wo kein Platz ist muss eben in die Höhe gebaut werden.

Hier die Infos zum Park:

Der Jurong Bird Park ist der größte Vogelpark in Südostasien und beherbergt 8000 Vögel, insgesamt 600 verschiedene Arten, aus der ganzen Welt. Zu den Höhepunkten gehört das Waterfall Aviary, ein Vogelhaus, in dem der höchste künstliche Wasserfall (30 m) errichtet wurde, und das South East Asian Bird Aviary, in dem jeden Mittag ein Gewitter simuliert wird. In der Lodge on Flamingo Lake kann man mit Blick auf den Flamingo-See speisen. Auf Vogel-Shows werden Flamingos, Aras, Nashornvögel und Kakadus gezeigt. Eine der größten Attraktionen ist die Penguin Parade, in der mehr als fünf verschiedene Pinguinarten, insgesamt 200 Tiere, untergebracht sind. Von einer klimatisierten Einschienenbahn aus kann der ganze Park gesehen werden.

Der Park hat mir echt gut gefallen, schlussendlich war ich ca. 4 Stunden dort, denn es gab einiges zu sehen. In vielen Volieren die zum teil so groß waren, dass man in sie hinein gehen konnte tümmelten sich die verschiedensten Vogelarten. Eine Voliere ist sogar so groß, dass die Erbauer den größten künstlichen Wasserfall der Welt hineingebaut haben.

Hier ein paar Eindrücke:


Für die ganz faulen, eine klimatisierte Bahn die durch den Park führt…


Der größte künstliche Wasserfall der Welt


Auf der größten Voliere hatte es sich eine ca zwei meter lange Echse in der Sonne gemütlich gemacht.


Eine der Hängebrücken die durch die Voliere führte.


Zum glück waren die “Jungs” relativ zahm, sonnst wären solche Bilder nicht möglich gewesen.

 

Anschließend ging es dann mit dem MRT nach “Little India”. Dort ausgestiegen fühlte ich mich nicht wie in “Little India” sonden ehr wie im richtigen Indien. Um mich herum zu 95% Inder/innen. Irgendwie ist mir erst dort klar geworden, dass ich in den nächsten Monaten immer der “Ausländer” sein werde. Das hatte in dem Fall aber jetzt nichts damit zu tun das ich irgendwie missachtet worden wäre.

Auf den Straßen von Little India fand gerade ein indisches Straßenfest statt, auf dem Inder mit freiem Oberkörper ein geschmücktes “Gerüst” auf ihrem nackten Oberkörper trugen. In die Haut waren unzählige von kleinen ca ein Meter lange Metallstäbchen gebohrt/verankert.
Begleitet wurden die (ich nenne sie einfach mal) “Prachtinder” von (vermutlich) ihrer Familie die lauthals indische Lieder sangen. Ab und an blieb der “Prachtinder” stehen und führte mit dem kompletten “Gerüst” auf seinen Schultern (welches ja zugleich noch in seiner Haut verankert war) einen Tanz vor, bei dem er auf der stelle im Kreis “hoppste”. Hierbei bewegte sich dann die komplette Verkleidung. Was dann natürlich recht imposant aussah.

@ Mayank, eine Frage an dich als meinen guten Freund und Indien-Korrespondent: Hast du eine Ahnung was das für einen Hintergrund hat bzw. was damit bezweckt wird?

Hier die Bilder dazu:


Bevor hier jetzt jemand auf falsche Gedanken kommt: Die Swastika (das Hakenkreuz) wird ihrer Bedeutung gemäß in Indien für glückbringende Dinge und Symbole verwendet und ist in Tempeln und auf Götterdarstellungen üblich. Die nationalsozialistische Bedeutung des Symbols hat diese Verwendung nicht beeinträchtigt.

Nach dem “Kulturschock” habe ich mich erst einmal aus Indien zurückgezogen und hab mir im nächsten Pizza Hut eine Scheibe rein gezogen :-).

Um meinem Kulturschock zu kontern bin ich dann noch einmal nach Chinatown ;-). Denn laut zuverlässigen Informationen sollte es dort bei Nacht noch einmal schöner sein als Tagsüber. Und so war es dann auch:


Extra für mein kleine Schwester “Winnie Pooh und seine Freunde” in der China Version.


China Marktschreier der versucht seine Süßigkeiten (mit verschiedenen Fisch-Geschmacksrichtungen *WÜRG*) an den Chinesen zu bringen.

so Leute das war es für heute, hier ist es jetzt kurz vor 12, ich geh erst einmal Pennen…


Nach der ersten Nacht im Backpacker Dorm (Raum mit Etagenbetten) mit ca. 8 Leuten im Raum. Habe ich durch den späten Flug und Ohrorpacks doch recht gut geschlafen.

Nach Orientierung  in meiner Umgebung war das erste Ziel des Tages das Raffies Hotel. Dort bin ich recht komfortabel mit dem MRT (Skytrain) hingefahren. Zunächst bin ich an der Station City Hall ausgestiegen um mir etwas von Downtown Singapore anzuschauen:

Espalanade - Theatres On the Bay

Skyline of Singapore

Raffies Hotel:

Facts:

Das Raffles Hotel wurde im Jahre 1887 erbaut und genau 100 Jahre später zum Nationaldenkmal erklärt. Es ist eines der letzten großen Hotels in Asien aus dieser Epoche, und war ein beliebter Zufluchtsort für Somerset Maugham, Rudyard Kipling, Joseph Conrad und Charlie Chaplin. 1991 verhalf man dem Hotel mit einer 160 Mio. S$ teueren Renovierung zur gleichen Pracht, die es zu seiner Glanzzeit im Jahre 1915 hatte; dadurch blieb der Charme und die Vornehmheit einer Zeit erhalten, die heute nur noch Erinnerung ist. Nachmittags zieht es die Touristen in Scharen zum traditionellen Afternoon-Tea in den Tiffin Room oder zu einem Singapore-Sling-Cocktail in die Long Bar.

Doch das Raffles hat dem Besucher darüber hinaus noch mehr zu bieten: das Buffet im Tiffin Room samstagabends gehört mit zum besten Essen in der Stadt. In der Bar namens Bar & Billiard schaffen hohe Decken eine sehr angenehm kühle Umgebung für einen Gin-Tonic; Billardtische befinden sich am Ende des Raums. In der neuen Arkade gibt es 70 Spezialgeschäfte mit u.a. einheimischen Waren sowie Restaurants und die Jubilee Hall, ein Theater im viktorianischen Stil. Nicht entgehen lassen sollte man sich außerdem das Museum im oberen Stockwerk, in dem man faszinierende Einblicke in über 100 Jahre Geschichte bekommt: Vignetten und Bilder von Charlie Chaplin und seinem Bruder, Elizabeth Taylor und Richard Burton sowie Noel Cowards Tagebuch, in dem er vom Tod seines Reisegefährten erzählt, sind äußerst interessant.

Im Anschluss ging es dann noch nach Chinatown, welches erstaunlich groß ist. Hier bekommt der deutsche Magen alles was er verträgt und noch darüber hinaus:

 
Mariamma Thempel, der aelteste (1827) Hindu Tempel in Singapore.

Facts zu Chinatown:

Singapurs Chinatown entstand etwa im Jahre 1821, als die erste chinesische Dschunke aus Xiamenin der Fujian-Provinz ankam. Die vier größten Bezirke Kreta Ayer, Telok Ayer, Tanjong Pagar und Bukit Pasoh haben alle einen ganz individuellen Charakter. Das Herz des chinesischen Viertels in der Gegend rund um die Trengganu/Smith Street wird von den Tempeln Fuk Tak Chi und Thian Hock Keng dominiert. Die Smith Street ist heute eine Einkaufsmeile ausschließlich für Lebensmittel. Hier feilschen chinesische Hausfrauen um die besten Erzeugnisse und machen dieses Viertel sehr lebhaft und manchmal auch recht laut. Ruhe und Frieden findet man allerdings in den Tempeln und im Yixing Xuans Teahouse, in dem noch immer die uralten, traditionellen Teezeremonien durchgeführt werden. Das Angebot an chinesischen Medikamenten ist sehr reichhaltig, und für diejenigen, die sich von den vielen angebotenen Lebensmitteln zu sehr haben verführen lassen, stehen Fachleute mit praktischen Ratschlägen zur Verfügung. Wie in den sechziger und siebziger Jahren gibt es jetzt wieder den traditionellen Nachtmarkt in Chinatown. Mehr als 200 Stände beleben den Stadtteil auch in der Dunkelheit. Der Markt, auf dem unter anderem Antiquitäten und Kunsthandwerk angeboten werden, ist sonntags bis donnerstags von 17.00 bis 23.00 Uhr geöffnet, freitags und samstags jeweils bis 1.00 Uhr. Viele Wahrzeichen der Chinatown sind allerdings gar nicht chinesisch, u.a. der Nagore Durga-Schrein und die Al Abrar-Moschee in der Telok Ayer Street sowie die Jamae-Moscheee und der Sri Mariamman-Tempel in der South Bridge Road.

@ Nici, danke fuer das Bereitstellen der Infos.

Zum Tagesabschluss war ich noch am der Harbourfront, dort gab es nichts spektakulaeres zu sehen. Ueber eine Erkenntnis bin ich jezt wieder reicher, ich weiss wo Deutschland liegt. Im Hafen von Singapore ;-) :

In meinem Backpacker gibt es glücklicherweise kostenlose (sehr schnelle) Internet PC´s so kann ich euch heute und morgen wieder auf dem laufenden halten :-).

Gleich wird erst einmal im Auftenhaltsraum DVD geschaut.


Hi @ll,

wollte nur mal kurz ein Ueberlebenszeichen von mir geben, bin gerade am Singapore Airport und fliege gleich nach Bangkok. Momentan ist es hier 4:45 Uhr bei 26 c und viel Luftfeuchtigkeit.

Gestern Abend ist mit dem Hotel im Flughafen alles schief gelaufen was nur schief laufen konnte (ein dummer Anfaengerfehler von mir), ich musste mir spontan noch ein Hotel in Singapore Airport Naehe buchen. 4 Sterne und viel zu teuer, dafuer das ich eh kein Stueck geschlafen habe seit Dienstag Abend. Bei Gelegenheit erzaehle ich euch mehr. Auch von meinem Flug nach Singapore mit den ersten Australierinnen die ich kennen lernen durfte, nur so viel 2x ca. 140 Kg auf ca. 160. da koennt ihr euch vorstellen wie viel Platz noch auf meinem Sitz war…

Ein riesen Spass bis jetzt ;-)

Meld mich wieder wenn ich in Bangkok ein Hostel, Zeit und Internet gefunden habe.

Viele Gruesse an alle

 Christoph