Beiträge in Kategorie: Neuseeland



Nachdem ich aus meinem Stressigen Tauch Urlaub von Fiji und Tonga zurück kam ;-) habe ich noch ein paar Tage in Raglan verbracht.

Hier ein paar Bilder von einem der wunderschönen entspannten Tage die ich bei meinen Freunden Björn, Niki und Maddi in Raglan verbracht habe.

Bilder gibt es hier: Link


Hi Folks,

dieses WE bin ich mal wieder etwas durch das schöne NZ gefahren um zum dritten mal dieses Jahr den Tongario crossing zu Wandern. Das besondere dieses mal war, das hier ja bekanntlich Winter ist und somit die berge voller Schnee sind.

Also nichts wie rein in die Steigeisen (die vom Tour Veranstalter gestellt wurden) und ab über die Berge…

Natürlich hätte ich das ganze lieber ohne Tourguides und damit verbundenen Menschenmassen gemacht, jedoch sind Guides im Winter zwingend vorgeschrieben…

Nicht desto trotz, muss ich sagen das dieses dritte crossing zu den schönsten der drei Crossings gehörte, da ich einfach nur sagenhaftes Wetter hatte und somit nur mit dünnen Pulli über die Berge wandern konnte…

Hier ein paar impressionen:   Bitte klicken sie hier –> Bilder

Guesse aus NZ

Christoph :)


Ski heil und hallo ihr Sommer verwöhnten zuhause…

Wie schon angedeutet war ich letztes Wochenende mit vier Arbeitskollegen (Lea, Hans, Geoff und Shaw) Ski fahren. Los ging es Donnerstag Abend mit dem Flieger runter nach Christchurch wo Hans Eltern ihr Haus haben. Da sie sich gerade auf einem dreimonatigen Urlaub befinden hat Hand uns alle zu sich in sein „Elternhaus“ eingeladen. Da es ja in die Berge gehen sollte hatten wir uns noch einen 4×4 bei Sixt geliehen, praktischer weise mit Ski Reck so das wir mit alle man und dem ganzen Ski Gerödel hoch zum MT Hut fahren konnten. Dieser befindet sich ca, 1 ¾ Stunde entfernt von Christchurch.

Voller vorfreude auf den ersten Ski tag am Freitag standen wir morgens um 6 Uhr auf um den Ski report zu lesen. Zur allgemeinen grossen Enttäuschung hatte MT Hut leider „geschlossen“. Anschließend ist es hier in NZ relativ normal das Ski gebiete oder auch komplette Straßen nach stärkerem  Schneefall einfach geschlossen werden. In unserem fall lag es wohl daran das es in den tagen zuvor ca. 90cm Neuschnee gegeben hatte. Somit war die einzige Schotterstrasse die hoch zu den Liftanlagen führt geschlossen.

Alternativ haben wir dann erst einmal ausgeschlafen und uns ein alternativ Programm ausgedacht. Zunächst ging es lecker Chinesisch essen und im anschluss in zum „Lagerverkauf“ von Cookie Time einer bekannten Keks Fabrik hier in NZ und anschließend zu Chinesen Mittagessen.
Da Hans, Geoff und Shaw in Christchurch studiert haben und alle schon länger nicht mehr in Christchurch waren. Haben wir uns den Uni campus von Canterbury angeschaut. Ich glaube neben Auckland die größte Uni in Neuseeland. Für mich natürlich nicht soo spannend, da allerdings alle locker drauf wahren. Unterhielten wir uns nach einem kurzen Campus Spaziergang bei ein paar Bierchen in der Unikneipe.

 

 


Anschließend ging es wieder zu Hans Haus wo wir uns mit diversen Spirituosen auf den Abend einstimmten. Abends ging es dann in die City wo wir nach dem Dinner erst eine Caraoke bar, (Geoff gehört zu den ersten Menschen die ich in meinem Leben getroffen habe die eine Songliste mit ihren Lieblings Karaoke Songs immer mit sich herum tragen ;-) ) und anschließend noch ein paar Bars unsicher machten.

Nach einer sehr kurzen Nacht ging es dann am nächsten morgen um 6 Uhr raus aus dem Bett, da Mt Hut endlich auf hatte. Also ein „leckeres“ englisch angehauchtes Frühstück reingewürgt ;-)  und los gings…

Das Wetter war einfach super am vergangenen Samstag, Sonnenschein und keine Wolke am Himmel. Da es WE war hatten natürlich auch diverse andere Kiwis die Idee hoch zum MT Hut zu fahren, somit kam es auf der einzigen Zufahrtsstraße schon zu kleineren Staus.

Oben angekommen und mit dem „tollen“ leih ski equipment ausgestattet, ging es dann per asbach uralt Sessellift hoch auf den Berg. Als verwöhnter Europäischer Ski Fahrer sind mir natürlich wieder einmal diverse Unterschiede aufgefallen. Neben recht alten und total unkomfotabelem Ski Liften, die nachts draußen hängen und somit morgens total vereist sind. Gibt es hier noch keine elektronischen liftkarten, so dass jeder vom Kontrolleur am Lifteingang kontrolliert wird. Es gibt sogar einweiser die veruchen die Sitze in den Sesselliften voll zu bekommen.

Das Ski gebiet ansich gehörte (glaube ich) schon zu den grösseren in NZ. Allerdings würde der „gemeine Ski Europäer“ glaube ich nur über die grösse schmunzeln. Für Kiwis ist es auch etwas ganz besonderes wenn man Bäume am rand der Pisten hat. Denn sowas gibt es hier auf den Vulkanbergen in NZ nicht.

 

Einmal and diese unterschiede gewöhnt hatten wir einen super Ski tag. Leider zug sich am Nachmittag das Wetter wieder zu so das ich diverse Probleme hatte mit meiner Sonnenbrille ueberhaupt etwas zu sehen… Ziemlich frustrierend wenn man ein komplettes hochwertiges Ski equipment im Deutschen Keller liegen hat und dann versuchen muss das beste aus, gelinde gesagt „bescheidenem“ Ski leih Equipment zu machen.

Abends ging es dann noch einmal Chinesisch essen und anschließend in eine große sportsbar um das Rugby spiel All Blacks (NZ) gegen Springbocks (OZ) zu sehen. Leider haben die All blacks das Spiel verloren, zu recht wie ich finde, da die Ozzies klar besser gespielt haben. Da alle total müde vom Ski Tag waren ging es anschließend nach hause und ab in die Koje.

Am nächsten morgen ging es wieder frühe raus um wieder zum MT Hut zu fahren. Leider war das Wetter an diesem Tag noch bescheidener, so das 90% des Tages einfach nur totaler blindflug auf der Piste angesagt war. Da Lea und Geoff schon früher zurück geflogen sind, konnte ich mir wenigstens Geoffs Ski Brille ausleihen. Was allerdings auch nicht so viel weiter geholfen hat da Nieselregen auf dem Brillenglas gefrohr und man somit nach nur 5 Minuten garnichts mehr gesehen hat. Naja wenigstens haben wir das beste versucht und wer es bei dem Wetter schafft ohne stürze die Vereisten Piste runter zu kommen der hat beim nächsten Sonnen Ski Tag (wann auch immer der für mich sein wird…) dank verbesserter Ski Kontrolle um so mehr spaß.

Abends ging es dann wieder mit dem Flieger nach Welli, wo ich total müde in mein Bett fiel. Die Wochenden hier sind einfach zu anstrengend ;-).

In diesem Sinne 

See ya!

Chris

 


Moin zusammen,

nachdem ich am WE wieder einmal die Red Rocks und das Wellingtoner Nachtleben unsicher gemacht habe, musste ich mich heute morgen wieder einmal um 6.30AM aus meinem warmen bett quälen um mich auf den Weg zur Arbeit zu machen.

Nachdem als die “Stullen” mit dem Deutschen Brot geschmiert sind (habe eine gute Deutsch Bäckerei gefunden “Brezelmania”) geht es ab mit dem Bus in die City.

Dort im main Office angekommen,  checke ich kurz Mails, die “weekend storrys” meiner Kollegen um anschließend meinen Laptop einzupacken.

Mit dem Laptop im Gepäck geht es dann von der Taranaki Str. Richtung Stout Street, wo sich das Test LAB befindet.
Heute war, überraschender weise das Wetter einfach super, keine Wolke am Himmel und Strahlender Sonnenschein. Also entschloss ich mich wieder einmal den weg vorbei an der Waterfront vorbei zu laufen.

Ihr habt ja schon viele Photos von all den kleinen Sehenswürdigkeiten hier sehen können. Es ist einfach ein sehr schöner kleiner Spaziergang, vorbei am Meer, über dem am Horizont gerade die Sonne aufgeht…

An tagen wie heute frage ich mich dann mal ganz ganz kurz ;-) wie der übliche weg zur Arbeit in Deutschland aussieht…
Irgendwo im Stau auf einer der Vielen Autobahnen? oder schon morgens total genervt von dem Service der DB?
Nur so viel, ihr wisst garnicht wie gut die DB eigentlich ist, denn Public Transport hier in NZ ist einfach unbeschreiblich… SCHLECHT!!!

Jedoch nehme ich diese Tatsache mittlerweile mit der Kiwi Gelassenheit. Denn sich darueber aufzuregen, aendert eh gar nichts, vermiest dir nur den Tag und verkürzt dein leben wieder einmal um ein paar Sekunden ;-) .

in diesem sinne, ” No worries folks!!!”

Cheers

Chris

P.S. schon schwierig deutsche Umlaute mit einer englischen Tastatur hinzubekommen, wie ihr sehr klappt es mal, mal aber auch nicht… mir sind die tipp Fehler schon bewusst, jedoch kann ich nichts daran ändern wenn ich mir mal 5 Minuten zeit nehme um euch etwas von meiner Arbeit zu schreiben…


Moin Fangemeinde,

heute morgen bin ich extra um 5:30 AM aufgestanden um mit dem Rad (der erste Bus faert erst um 6:30AM) in die Stadt zu heizen. Dort bin ich natuerlich puenktlich vor dem Pub angekommen der laut seiner Homepage alle Spiele (Anpfiff in NZ time ist hier um 6:30 AM) ab dem viertel finale Live uebertragen sollte. Und was soll ich sagen, ich stand mit mindestens 20 anderen und meinem Flatmate Stefan (der aufgrund des Busses spaeter an kam) vor verschlossener Tuer. MAN habe ich mich aufgeregt… !!!
In Deutschland waere so etwas undenkbar, wenn ich so ein Event sogar auf meiner HP ankuenige, dann sollte ich es gefaelligst auch durchfueren!

Kurzerhand sind wir dann mit dem ganzen poebel 30 minuten durch Wellingtons Innsnstadt gelaufen um auch nur irgendwo eine Fusball Liveuebertragung zu sehen. Ohne erfolg…

Ich also ab ins Buero und versucht ueber WDR2 / WDR TV Livestream Radio oder TV zum laufen zu bekommen. Dank der uebrragend beschissenen Internetgeschwindigkeit (Ja auch im Office LAN!) gelang dieser veruch auch nicht :-( .

Also blieb mir nichts anderes uebrig als die verschiedenen online Live Ticker mit zu verfolgen. Zur halbzeit meldete sich dann mein Flatmate Stefan (halb Grieche) mit den news das er einen PUB gefunden habe wo wir das Spiel anschauen koennen.
Also nichts wie rauf auf MTB und quer durch Welli geheizt um dann endlich im PUB am Bahnhof die zweite Halbzeit bei einer leckeren fruehstuecks Cola zu schauen. Es hat sich geloht! Ich bin ja mal gespannt wie es weiter geht!

Momentan ist einer der wenigen Augenblicke wo ich es bereue in Neuseeland zu sein. Denn viel lieber wuerde ich jetzt mit diversen Bier in meinem Koerper in der Altstadt den Einzug ins Halbfinale feiern! Aber nein, es ist 9:10 AM und ich sitze im Test LAB in der Stout Street, wo ich jetzt mit meinem Irischen Kollegen anfange zu Testen…

Gruesse an alle!

Christoph

P.S. Bitte trinkt ein paar lecker Bierchen fuer mich mit…


Moin Moin,

Heute habe ich meinen Tag mit Off Road fahren verbracht, bzw. war das ziel ein BBQ in Neuseelands Wildnis.

Vergangenes WE, wo ich auch Off Road unterwegs war, habe ich zwei Jungs aus Bilk (Düsseldorf) kennen gelernt. Da sieht man mal wieder wie klein die Welt doch eigentlich ist…

Also haben wir uns am Samstagmittag, mit unseren 4×4s bei den von mir aus 10 Autominuten entfernten Red Rocks getroffen.
Hierbei handelt es sich um einen recht langen Strand abschnitt mit Hinterland, der abgesehen von Sonntagen für Off Road Fahrzeuge aller art offen ist.

Also tümmeln sich hier mehr oder weniger alle Kerle die mit ihren Quads, Crossmaschinen oder 4×4s im Sand „Spielen“ wollen :-) .

Neben teilweise herausfordernden Off Road Pisten kommt man noch an einer Seehund Kolonie vorbei und schaut auf die (momentan Schneebedeckten Berge) der Malborough Sounds auf der Südinsel.

Hier ein paar Impressionen:

Die Südinsel mit Schnee:

Einmal Unterbodenwäsche…

Und wer war wieder der erst der es geschafft hat die Karre im Sand zu verbuddeln… :-(

Zum glück war ich nicht der einzige, der steckengeblieben ist:

Immer wieder Wahnsinn wie intensiv der Mond hier auch Tagsüber scheint:


Essens Vorbereitungen

Der Grillplatz

BBQ

So viel zu meinem Wochenende.

Grüße

Christoph


Hallo zusammen,

Work Permit Neuseeland, Arbeiten in Neuseeland, Arbeitserlaubnis Neuseeland Visa Neuseeland
Wie einige von euch vielleicht schon wissen, bin ich heute exakt ein halbes Jahr aus Deutschland weg. Die vielen Zweifel und das ungute Gefühl in der Magengegend sind mittlerweile vorüber gegangen. Viele dieser Zweifel waren auch einfach unbegründet, denn erstens kommt es eh anders und zweitens als man denkt…

Rückblickend kann ich nur sagen dass ich keinen meiner Schritte bereue, was natürlich auch damit zusammen hängt das eigentlich alles so geklappt hat wie ich es mir vorgestellt habe.

Erst einmal alles in Deutschland auf Eis legen, alles verkaufen was man so an Fahrzeugen besitzt, die Wohnung vermieten, sich mit den lieben Versicherungen rumärgern und natürlich den Job zu Kündigen. Das alles schreibt sich natürlich viel einfacher als es eigentlich ist, beziehungsweise war. Jedoch alles in allem hat es sich definitiv gelohnt. Nicht nur das natürlich die zweieinhalb Monate reisen einfach super waren. Viele Erlebnisse, Eindrücke, neue Reisebekanntschaften die einfach unbeschreiblich waren.

Nicht zu vergessen ist da natürlich der neue Job hier in Wellington. Arbeiten ist hier einfach ganz anders als im Stressgeplagten Deutschland, wo der Großteil der Bevölkerung ständig schlecht gelaunt ist und rumnörgelt.

Was ich wirklich nicht nachvollziehen kann. Denn mal ganz ehrlich sooo schlecht geht es keinem Deutschen. Die Sozialleistungen und Arbeitsbedingungen in Deutschland sind bei weitem nicht so schlecht wie der „gemeine“ deutsche ;-) immer glaubt.

Viele Sozialleistungen die in Deutschland einfach selbstverständlich sind, gibt es hier erst gar nicht und müssen teuer aus eigener Tasche bezahlt werden. Auch wenn man keine Arbeit hat, dann stehen einem meiner Meinung nach immer noch viele Leistungen zu die es hier wahrscheinlich nie geben wird. Natürlich ist die Arbeitslosenquote mit ca. 3,6% in Neuseeland auch „etwas“ geringer als in Deutschland, was zum teil daran liegt das man hier einfach wesentlich unkomplizierter einen neuen Job anfangen kann als in Deutschland. Natürlich kann man ihn bei schlechter Leistung auch wesentlich schneller wieder verlieren als in Deutschland.

Seit ein paar Wochen besitze ich nun auch das Work Permint (Arbeits /Aufenthaltserlaubnis) dieses erlaubt es mir hier für die kommenden drei Jahre zu Leben und natürlich zu Arbeiten. Ob ich das Visa in diesem Umfang ausnutze, steht noch in den Sternen.

In meinem Fall war es etwas einfacher mit der Arbeit zu beginnen, da ich ja zum Arbeitsbeginn noch über das Holiday Working Visa verfügte. Dieses erlaubt es einem 12 Monate in Neuseeland zu bleiben und bis zu 6 Monate bei ein und der gleichen Firma zu Arbeiten. Somit konnte ich direkt nach Vertragsunterzeichnung mit dem “Malochen” anfangen. Leider kann man diese Visa nur bis zu einem Alter von 30 Jahren beantragen.

Für die die es interessiert, liste ich hier mal alles auf, was man so über sich ergehen lassen muss um ein Workpermit (als Deutscher) in Neuseeland zu bekommen:

  1. Zunächst sollte man ein unbefristetes Arbeitsangebot haben, in meinem Fall von einer großen internationalen IT Firma, die mir sogar einen Immigrations- Helfer zu Verfügung gestellt hat.
  2. Ein Polizeiliches Führungszeugnis (aus Deutschland), dieses zu beantragen dauert ca. 3 Wochen. Die Tatsache dass das Deutsche Konsulat hier in Wellington ist hat die Sache natürlich etwas beschleunigt. Kosten waren ca. 25 Kiwi $.
  3. Diverse Formulare wie: “Medical & Chest X-Ray Certificate“, “Chest x-Ray Section” und “Laboratory Referral Form”.
  4. Mindestens zwei Termine beim Arzt / Krankenhaus. Beim ersten „Besuch“ sieht man „nur“ die Krankenschwester hier werden Sachen gemacht wie: Überprüfen ob man auch wirklich alle Unterlagen beisammen hat und diese zum Teil ausfüllen. Röntgen des Oberkörpers, Pulstest, Gewichts check, Vermessung, Blutabnahme und Urin test.
  5. Beim nächsten Termin sieht man dann den Dr. Dieser sagt einem dann hoffentlich dass alle vorherigen Untersuchungen keine negativen Ergebnisse hervorgerufen haben. Anschließend wird man noch einmal sehr gründlich untersucht. Hals, Nase, Ohren und Gelenke. Nebenbei muss man dann noch seltsame Balance Übungen durchführen, die ich so in Deutschland noch nie habe machen müssen. Eigentlich dachte ich dass die regelmäßigen checkups meiner Feuerwehr Untersuchungen schon ausführlich waren, jedoch war das hier noch etwas gründlicher…
  6. In summe kostet das ganze dann um die 400 Kiwi $, gut das ich die von meiner Firma wiederbekommen habe :-) .
  7. Danach hat in meinem Fall der Immigrations Helfer, alle Unterlagen (inklusive meines Reisepasses) zur Immigrationsbehörde geschickt. Den Reisepass habe ich dann nach ca. 3 Wochen wiederbekommen, mit dem folgenden bunten Bildchen eingeklebt:

Mein Working Visa ist (und ich glaube das ist generell so) an meine Firma, die Berufsart und die Stadt gebunden. Sollte man die Firma verlassen ist also auch das Work Permit wieder nichtig.

Alles in allem, ist das beantragen eines Work Permits natürlich mit viel Arbeit, Zeit und Geld verbunden. Aber schlussendlich geht es halt nicht anders wenn man hier vernünftiges Geld verdienen will.
Generell habe ich momentan den Eindruck dass es hier in Neuseeland viele offene Stellen gibt, gerade in den bereichen IT und Handwerk. Denn jeder der eine „gute deutsche“ Ausbildung oder ein Studium genossen hat, ist hier gerne gesehen.
Denn Kiwis mit know how wandern auch gerne mal aus, hauptsächlich nach Australien und nach England.

Grüße ins warme Deutschland euer Kiwikorrespondent

Christoph :-)


Nachdem ich irgendwann von dem herumgewusel meiner Hüttenmitbewohner wach wurde, schlug ich noch etwas zeit mit herumdösen tot. Aufzustehen hätte eh keinen sinn gemacht, da jeglicher Platz zum Sitzen, Stehen oder geschweige dem zum Frühstück zubereiten eh von anderen Trampern belegt war.
Nachdem sich dann die meisten Tramper schon auf ihre weiterreise gemacht hatten, frühstückte ich zusammen mit den drei Kiwis vom Vorabend.
Die Jungs wollten eigentlich den Mt Holdsworth Circuit in der entgegen gesetzten Richtung zu ende Wandern, jedoch hatte sich über Nacht das Wetter so zugezogen das es leicht regnete, die Berge komplett mit Wolken verhangen waren und es zudem auch immer noch sehr windig war. Also begannen wir kurzerhand zusammen den Abstieg Richtung zurück Richtung Carpark/ Holdsworth Lodge.

Zunächst ging es durch dicht bewachsenen Mooswald wie man ihn aus den Herr der Ringe Filmen kennt. Einfach der Wahnsinn, man hat das Gefühl jeden Moment könnte ein Hobbit hinter einem der Bemoosten Baumstämme hervorspringen.

Hier ein paar Bilder, leider war es etwas dunkel…

Im Anschluss ging es dann immer weiter bergab vorbei am Jumbo Creek (Fluss) über ein paar Hängebrücken bis hinunter zum Holdsworth Creek, den wir über eine sehr schmale und extrem wackelige Hängebrücke überqueren mussten:


Mein erstes vertikal Panorama :-)

Danach ging es recht eben weiter bis zum Car Park. Dort angekommen beschlossen wir noch zusammen einen Caffe im Örtchen Featherston zu trinken. Featherston ist eigentlich recht klein und nur deswegen etwas besonderes weil, (so erzählten mir die Kiwis) die Wellingtoner hier gerne Tagesausflüge hin machen. Somit tummeln sich auf der kleinen Hauptstraße kleine Cafes, Kunst und kleine Boutiquen.
In einem der Cafes spielten wir dann noch eine runde „Die Siedler von Catan“, verabschiedenden uns von einander und jeder ging seines Weges Richtung Wellington. Wir haben mal Adressen ausgetauscht um vielleicht noch einmal das ein oder andere Spielchen in der Zukunft zusammen zu spielen oder auch noch einmal zusammen Trampen zu gehen. Mal sehen, was sich so ergibt. Allerdings würde ich mich auch nicht wundern wenn ich nichts mehr von ihnen höre, denn Kiwis erzählen immer viel wenn der Tag Lang ist und ob sie dann zu ihrem Wort stehen, steht meistens in einem ganz anderen Kapitel…

So viel zu meinem vergangenen Wochenende.

Grüsse

Christoph


Morgens gegen 7.30 Uhr ging es los von Wellington Richtung Masterton, vorbei an Lower und Upper Hut. Sobald man den Wellingtoner Vorort Lower Hut verlassen hat geht es auf eine eine sehr schöne kurvige „Landstraße“ die laut Kiwi Karten ein Highway sein soll, ich jedoch wieder einmal absolut nicht als solchen bezeichnen würde, seht selbst:

Bei meiner fahrt durch Upper Hut sah ich zum ersten mahl weiße angefrorene Dächer und weiße wiesen. Was nicht gerade zu meiner Begeisterung führte.
Nach einer weiteren stunde erreichte ich dann das ziel, den Tararua Forest Park. Der Parkplatz an der Holdsworth Lodge (300 Höhenmeter) war glücklicherweise noch recht leer, nur ein paar Tageswanderer brachen zusammen mit mir auf.
Dadurch, dass hier ja nun leider Winter ist, und die Sonnenstunden recht begrenzt sind, musste ich leider 80% des Aufstiegs im kalten Schatten des Berges zurücklegen. Zunächst erreichte ich den Rocky Lookout:

Im Anschluss ging es vorbei am Mountain House und der Powell Hut, die eigentlich die Übernachtungsstätte des ersten Tages sein sollte.

Kurze Pause am der Powell Hut:

Laut meinem neuen Lonely Planet „Tramping in New Zealand“ Sollte der gesamte Mt Holdsworth Circuit in drei Tagen zu bewältigen sein.
Die jeweiligen Tagesetappen waren mit 3,5 bis 4 Stunden angegeben. Neben der Aussage des DOC (Department of Conservation/Wander und Naturschutzverband Neuseelands) sollte die Wanderung locker in zwei Tagen zu schaffen sein. Zusätzlich habe ich mittlerweile schon von verschiedenen Kiwis gehört, das die Zeitangaben bei den Wanderungen Generell „für Fette Amerikaner“ gemacht sind. so der O-Ton…

Da das Wetter zusätzlich am Sonntag wieder schlechter und am Montag richtig bescheiden werden sollte beschloss ich mich die ganze Angelegenheit also auf zwei tage zu verkürzen.
Nach 4 Std. erreichte ich dann auch schon die Bergspitze des Mt Holdsworth mit 1470m. Somit brauchte ich für die 1170 Höhenmeter wie gesagt nur 4 anstelle der vom Buch vorausgesagten 5 Stunden
J .

Aussicht von der Bergspitze des Mt Holdsworth:

Wie ihr an dem folgenden Bild vielleicht erkennen könnt war es auf der Bergspitze sehr windig. So windig das es mich bei der Fortsetzung meiner Wanderung über den schmalen Berggrat zweimal aus den „Latschen“ gehauen hat und ich mit samt meines Rucksacks einen Abflug in die Botanik gemacht habe. Nicht so lustig, da stellenweise der Track nur so breit war das meine Füße nebeneinander gepasst haben und es recht und links ziemlich steil begrab ging. Absperrungen, seile etc. gab es natürlich nicht, wäre ja auch langweilig gewesen ;-) .

Nach insgesamt 6,5 Stunden bin ich dann an der Jumbo Hut angekommen, wo ich die Nacht verbringen sollte. Eigentlich bin ich davon ausgegangen das ich mehr oder weniger alleine auf der Hütte bin, da ich auf meiner gesamten Wanderung nur zwei Mädels gesehen, getroffen und überholt habe. Als ich jedoch nah genug an die kleine Hütte herangekommen war, konnte ich durch die Fenster nur einen Haufen Leute sehen…

Entgegen meinen Erwartungen waren ca. 20 Leute den Berg entgegengesetzt meiner Richtung Hoch Gewandert. Die Hütte verfügte allerdings auch nur über 20 Bunk Betten (sehr einfache Etagenbetten). Das Hüttenprinzip funktioniert frei nach dem Motto wer zuerst kommt malt zuerst…
Zum glück war ich nicht der letzte der an diesem Abend in der Hütte ankam und konnte mir somit die letzte Latexmatratze sichern. Drei Jungs die nach mir ankamen mussten dann auf dem Boden schlafen. Die Hütte verfügte gerade mal über vier funktionierende Gaskocher, somit dauerte es etwas bis ich mir mein mit den üblichen fünf Sternen ausgezeichnetem drei Gänge Menü zaubern konnte. Als Heizung gab es lediglich einen alten winzigen Holzofen, die Ältere Generation kennt diese vielleicht noch aus „Omas Zeiten“ ich allerdings habe die Dinger noch nie in einem Haus gesehen, geschweige denn verwendet.

Nachdem ich mir dann dass Abendesse zubereitet hatte, lernte ich dann die drei Kiwis etwas naher kennen, die auf dem Boden schlafen mussten. Einer von ihnen hatte das recht bekannte Brettspiel „Die Siedler von Catan“ in der Reiseausgabe mit ca. 25×25cm mit winzigen Karten und Spielfiguren. Spontan spielten wir dann zu viert eine runde. Anschließend ging es ab auf die Matratze, Oropacks rein und hoffen das nicht zu viele der 22 „Mitbewohner“ Schnarchen…


Moin zusammen!

es steht seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder ein langes Wochenende an. Warum? Die Königin einer recht bekannten Insel hat Geburtstag.
Um ehrlich zu sein Interessiert mich der Geburtstag so viel wie der bekannte Sack Reis der gestern Abend um 21:49 Uhr und exakt 3 Sekunden in China umgefallen ist… ;-)

Hauptsache wir, also alle Kiwis, Immigranten (wie der Autor dieses Berichtes) und die restlichen Inselbewohner aus der UK habend am Montag frei!

Da es morgen (am Samstag) sowie am Sonntag endlich mal trocken und recht sonnig sein soll, habe ich beschlossen noch einmal Trampen (der begriff Wandern ist einfach zu uncool) zu gehen.

Morgen in aller frühe geht es in den Tararua Forrest Park, der etwa zwei stunden von Wellington entfernt liegt. Los geht es kurz vor dem “weltbekannten” Dörfchen Masterton. Bei wirklichem Interesse einfach mal zu Google Maps surfen und den Suchbegriff “Masterton, Holdsworth Rd” eingeben. Dann sollte man zu meinem Startpunkt “fliegen”. Auch Interessant ist die Geländeansicht, bei der die Höhenmeter der Berge sowie die Tramping routen angezeigt werden.

Bilder und einen Erfahrungsbericht gibt es wenn ich am Sonntag wieder zurück bin. Vielleicht auch erst am Montag, ja nach Photo ausbeute und Motivation.

Grüße aus meiner 10° kalten WG ins land der Zentralheizungen :-(

Christoph

P.S. @ Anika vielen dank für deine Karte, ist heute angekommen :-)

« Previous PageNext Page »