Beiträge in Kategorie: Neuseeland



Tach zusammen,

seit langem mal wieder eine kleine Geschichte von einem meiner Ausflüge, für die die es interessiert…

Im März (27-29) dieses Jahres habe ich meine bis dato längste Motorradtour gemacht.
Hierzu eine kleine Vorgeschichte. Jeden Donnerstag Abend (im Sommer) treffen wir uns hier in Wellington mit diversen
Mopped (Motorrad) Fahrern um über die berühmt berüchtigten Rimutakas (einer 20km langen kurvigen Passstraße) nach Masterton auf eine kleine Cola zu fahren. Bei einem dieser Ausfahrten traf ich Ben, einen Engländer der schon länger in NZ lebt. Er erzählte mir das er mit zwei seiner Kumpels nächste Woche hoch nach Taupo fähr wo am Freitag ein Trackday ist.
Trackdays sind hier in NZ dafür gedacht sich mit seinem Motorrad auf einer eigens für Motorradfahrer gemieteten Rennstrecke einmal in ruhe und gefahrenfrei an sein Motorrad zu gewöhnen, neue Fahrtechniken zu testen und dabei auch einmal legaler weise das maximale speed limit von 100km/h überschreiten zu dürfen.
Da ich hier schon einmal bei solch einem
Trackday (jedoch auf einer anderen Rennstrecke) Teilgenommen habe, war ich natürlich sehr interessiert und habe Ben einfach gefragt ob ich mich nicht dazu gesellen könnte um mit ihnen am Donnerstag Abend hoch nach Taupo zu fahren. Offen wie Kiwis halt sind, hatte er kein Problem damit das ich mich dazu gesellt habe.
Somit sind wir dann Donnerstags zeitig von der Arbeit los um die 380km hoch nach
Taupo zu fahren wo wir in einem Haus übernachteten welches einem der Jungs gehörte und nur als holiday home von ihm und seiner Familie verwendet wurde.
Freitags ging es dann nach kurzer
Bike Vorbereitung auf die Rennstrecke wo wir uns dann den ganzen Tag mit unseren Bikes auf der Rennstrecke vergnügt haben. Es ist einfach mal etwas ganz anderes auf einer abgesperrten Strecke ohne Gegenverkehr, Dreck, Schafen etc. unterwegs zu sein. Man kann sich einfach mal auf das pure Fahren konzentrieren und Fahrtechniken austesten die so auf normalen Straßen viel zu gefährlich währen…
Nachdem wir an dem Tag dann fast 200km auf der Rennstrecke verbracht haben ging es Abends erst einmal in den nahegelegenen Pub wo neben reichlich Bier die Ereignisse des Tages fachmännisch diskutiert worden.

Hier gibt es die Bilder: Link!

Am nächsten Morgen ging es für mich relativ zeitig los, da ich mir vorgenommen hatte um das East Cape herum zurück nach Wellington zu fahren. Das EastCape hatte ich ja zuvor schon einmal mit dem Auto bereist und hätte zu diesem Zeitpunkt schon viel lieber mein Motorrad mit gehabt. Leider hatte keiner von den Jungs Zeit, was dazu führte das ich die Strecke alleine zurück legen musste.
Von
Taupo aus ging es also dann an diesem Morgen los an Rotorua mit seinem Schwefelgestank vorbei nach Opotiki wo nach ca. 230km erst einmal wieder getankt werden musste. Da die Zeit leider etwas schneller vorbei ging als geplant, viel das Mittagessen kurz und Gesund aus. In Form von einem Apfel, einem Mars Riegel sowie einem V energy drink (dem Kiwi Red Bull). Der Plan war eigentlich an dem Samstag komplett um das East Cape herum zu fahren um irgendwo vor Gisborne zu übernachten. Jedoch schaffte ich es nur bis zum 240km entfernte Tokomaru Bay, wo ich ziemlich erschöpft in dem BackpackerBriansPlace” das Quartier für die Nacht bezog.
Gründe zum frühzeitigem
Stop war einfach die Müdigkeit, denn die 240 km von Opotiki nach Tokomaru Bay besteht aus 99% kurviger Straße (mit sehr griffigem Belag) wie es sich jeder Biker im vollen NRW /Deutschland nur wünschen würde. Diese Strecke hatte es in sich, teilweise hätte ich mir ein Stück gerade Straße gewünscht um einfach mal eine weile auf meinem Bike zu “entspannen” soweit man das auf einer Suzuki GSXR 1000 überhaupt kann ;-).
Der
Backpacker in Tokomaru Bay lag wie der Name schon sagte an einer Bucht, die an dem späten Nachmittag Menschenleer war. Somit konnte ich meine von Motorradstiefeln geplagten Füße erst einmal Barfuß im schwarzen Sandstrand erholen und dabei ein paar Bilder schießen sowie die Seele Baumeln lassen.

Zurück im Backpacker, traf ich dann ein junges deutsches Pärchen und einen Schweizer der bestimmt so um die 50+ war. Er bot mir netterweise ein Glas seines Rotweins an, welches ich gerne an nahm. Somit philosophierten wir über die Unterschiede zwischen Deutschland/Schweiz und Neuseeland. Ein Thema was man hier einfach immer wieder mit Europäern und Kiwis führt.

Morgens gegen 8am ging es dann nach einem “English Breakfast” Tee als Frühstück auch schon weiter. Auf dem Programm standen noch 670km sehr kurviger Straße bis zurück nach Wellington. Google Maps hatte mir vorhergesagt das ich für diese Strecke ca. 9 einhalb Stunden brauchen würde. Gut das die Jungs bei google die Zeit mit der Geschwindigkeit von Autos kalkulieren… :P. Nicht desto trotz war das Tagesprogramm mehr als straff!
Nachdem ich in
Tokomaru Bay noch ein Paar Bilder vom Bike machte, ging es dann auch schon weiter durch die wunderschöne Natur Neuseelands, in den Tälern war noch der Morgennebel den ich mit meiner Suzuki durchfuhr, einfach ein traumhaftes Erlebnis. In Gisborne wurde erst einmal wieder getankt und ein Müslibar gefrühstückt. Weiter ging es die folgenden kurvigen 200km bis nach Napier wo ich gegen Nachmittag ankam und meinen hungrigen Magen mit einem gesunden Burger King Menü belohnte.
Weiter ging es dann bis nach Wellington wo ich dann nach weiteren 350km ziemlich erschöpft an kam. Das Ergebnis des Wochenendes waren ca. 2000km auf meinem Motorrad in der unbeschreiblichen Natur
Neuseelands. Hier kann man das Motorrad fahren in seinen schönsten Fassetten erleben. Einfach unglaublich!!!

Hier gibt es die Bilder von der East Cape Umrundung: Link
In diesem sinne, bis die Tage.
VG
Christoph

Da ich wieder einmal schreibfaul bin gibt es hier den passenden Wikipedia Eintrag :-) :

Der Forgotten World Highway (State Highway 43, Abk. SH43) ist Neuseelands erster Heritage Highway(sinngemäße Übertragung: Kulturerbestraße, analog den deutschen Ferienstraßen).

Der SH43 verbindet die Orte Taumarunui im Ruapehu District und Stratford im Stratford District auf der Nordinsel Neuseelands über eine Entfernung von 155 Kilometern. Mit durchschnittlich 150 Fahrzeugen pro Tag ist es der Highway des neuseeländischen Fernstraßennetzes mit dem geringsten Fahrzeugaufkommen.

Der Name ’’Forgotten World Highway’’ resultiert aus der abgelegenen Lage der Straße in einem weitgehend unberührten Gebiet und der dezentralen Lage zu den Verwaltungszentren, deren Sitz für die jeweiligen Distrikte die beiden Endpunkte sind. Durch seine zahlreichen Bezüge zur Geschichte der Region, der interessanten vielfältigen Landschaft sowie zahlreicher geologischer Besonderheiten hat diese Straße jedoch vor allem für Touristen einen besonderen Reiz. Rund 3 Stunden benötigt man für die Strecke in einer Richtung mit dem Pkw, Campervans benötigen eine Stunde mehr.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:

     


Moki-Tunnel, oder auch Hobbits Holegenannt.

     

Hotel in Whangamomona

Eine Auswahl der Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten entlang der Strecke, weitere sehenswerte Orte befinden sich teilweise einige Kilometer abseits des Forgotten World Highway:

  • Taumarunui ist für eine lange Tradition bei den Maoris bekannt, zahlreiche größere Zusammenkünfte fanden hier statt. Heute hat die Stadt eine Bahnstation der Hauptstrecke Auckland – Wellington.
  • Im Te Maire Reserve kann ein großes zusammenhängendes Podocarp-Waldgebiet neben der Straße mit zahlreichen Wanderwegen besichtigt werden
  • Nukunuku Museum mit Ausstellungsstücken von den ersten Siedlern
  • Aukopae Tunnel ehemaliger Straßentunnel, seit 1968 nicht mehr genutzt
  • Nevins Lookout mit phantastischen Aussichten zu den Vulkanen
  • The Tangarakau Gorge, ein beeindruckendes Podocarp-Urwaldgebiet
  • Morgan´s Grave, das Grab des frühen Erforschers der Region, Joshua Morgan, der hier 1892 im Alter von 35 Jahre einer Krankheit erlag
  • Moki Tunnel, ein 1936 gebauter 180 Meter langer One-Way-Tunnel, bei dessen Bau unzählige Fossilien gefunden wurden. Heute steht über dem Tunnelportal die Bezeichnung Hobbits Hole
  • Tahora Saddle, ein weiterer guter Ausblickpunkt über die Region und auf zwei Eisenbahntunnel
  • Whangamomona, der Ort ist für sein historisches Hotel und für die Tatsache, dass einmal im Jahr Mitte Januar die Republik Whangamomonaausgrufen wird, bekannt.
  • Whangamomona SaddlePohokura SaddleStrathmore Saddle: gute Ausblicke über das Hügelland, von der Spitze des „Strathmore Saddle“ hat man bei guter Sicht nach Osten einen schönen Ausblick auf die drei Vulkane des Tongariro-Nationalparks Ruapehu, Tongariro und Ngauruhoesowie im Westen das Panorama des schnebedeckten Vulkankegels des Taranaki.

Zahlreiche Anzeichen ehemaliger Siedelungen und Farmflächen entlang der Straße zeugen davon, dass immer wieder Menschen versuchten, in dieser abgelegenen Gegend Fuß zu fassen und sich eine wirtschaftliche Basis aufzubauen und aus dem wilden Hügelland etwas herauszuholen.

Hier mein Persönlicher Eindruck: Bilder


Hier gibt es die Bilder vom zweiten Tramping Tag:

Link


Aufgrund eines langen Wochenendes ging es dieses mal in die Region Taranaki. Wo wir in zwei tagen den Pouakai Circuit wanderten.

Hier gibt es einen kleinen Erfahrungsbericht vom Tramp an dem wir mal ordentlich nass geworden sind. Es hat den ganzen morgen geregnet wie aus Eimern…

Da es sich nicht um eine Wanderung der “Great Walk” Kategorie handelte war dieser Tramp auch dementsprechend anstrengend. Es standen diverse Flussüberquerungen auf dem Programm, die nur bei niedrig Wasser zu passieren sind. Auch die Wege waren teilweise sehr anspruchsvoll. Leitern über die man mit samt dem 15kg Rucksack klettern musste, sowie sehr steile Kletterpassagen bei denen wir uns teilweise gegenseitig hochziehen /schieben mussten. Alleine wäre dieser Tramp teilweise schon wesentlich schwieriger gewesen…

Enjoy the pictures:  

Bilderlink


Leider hatten wir für den Besuch der weißen Insel nicht wirklich viel Glück mit dem Wetter. Nachdem wir das Hafenbecken mit dem Bot verlassen haben fing es an zu regnen wie aus Eimern. Dazu kam noch ein Seegang mit ca. 3-4m hohen Wellen. Diese verursachten das Problem das 40% der ca. 30 Touries auf dem Bot sich das Frühstück noch einmal durch den Kopf gingen lassen. Da ich ja bekanntlich auch nicht der geborene Seefahrer bin musste ich mein leckeres Frühstück leider auch in zwei Papiertüten wieder an ein Besatzungsmitglied abgeben :(.

Nach drei Stunden im Boot kamen wir dann endlich an. Leider regnete es immer noch, was dazu führte das eine Gruppe Japaner einfach auf dem Boot blieb und die Insel erst gar nicht betreten hat…

Allerdings muss ich sagen das das schlechte Wetter nur zu dem Ambiente des einzigen Aktiven Vulkans Neuseelands beigetragen hat. Nachdem ich mit meinen Schwestern in dem Thermalgebiet Roturua war, welches ich als total touristisch empfunden habe muss ich sagen das ich White Island definitiv bevorzuge! Einfach Wahnsinn auf einem Aktiven Vulkan umherzulaufen. Überall um dich herum brodelt es und riecht nach Schwefel.

Hier noch ein paar Detail Infos zur Insel:

Quelle Wikipedia:

Lage

White Island befindet sich 48 Kilometer östlich der Nordinsel Neuseelands in der Bay of Plenty. Die nächsten Festlandstädte sind Whakatane und Tauranga. Der Vulkan weist die Form eines Kreises auf, hat einen Durchmesser von rund 2 Kilometer und erhebt sich 321 Meter über dem Meeresspiegel. Die vulkanische Struktur, auf der sich die White Island befindet, ist über zwei Millionen Jahre alt. Was man von der Insel über Wasser sieht ist jedoch nur ein Drittel des gesamten Vulkans und daher sollen hier Tauchgänge auch sehr interessant sein.

Entdeckung

White Island wurde von James Cook entdeckt, als er am 1. Oktober 1769 durch die Bay of Plenty segelte. Er nannte die Insel so, weil sie ständig in einer Wolke von weißem Dampf erschien. Obwohl er nahe an die Insel herankam, hatte er nicht bemerkt, dass es sich um einen Vulkan handelte.

Ausbrüche

Im März 2000 entstanden drei kleine Öffnungen im Hauptkrater, die zur Folge hatten, dass der Vulkan Asche auszustossen begann. Er überdeckte die ganze Insel mit feinem, grauem Staub. Eine Eruption am 27. Juli. 2000 schließlich bildete einen neuen Krater.

Während der Ausbrüche zwischen 1981 und 1983 veränderte sich die Landschaft der Insel enorm. Ein großer Teil des Pohutukawa Waldes wurde zerstört. In dieser Zeit entstand auf dem Hauptkrater ein kleiner See. Der Kratersee leuchtet heute in den unterschiedlichsten Farben, mal dreckig grau, mal giftgrün.

Bergarbeiten auf White Island

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde ein Versuch gestartet, Schwefel vom Whakaarri abzubauen. Aber 1914, nachdem elf Bergleute von einer Mure getötet wurden, wurde dies aufgegeben.

Einige Jahre später wurde der Abbau von Schwefel wieder aufgenommen, doch man hatte vom Desaster von 1914 gelernt. Die Arbeiter nutzten Hütten auf einer Hochebene der Insel. Jeden Tag mussten sie ihre Boote mit Hilfe eines Gerüsts zu Wasser lassen und zum Ladeplatz in Crater Bay rudern. Bei stürmischer See kletterten sie sogar auf einem engen Weg um die Felsen. Vor der Entdeckung von Antibiotika wurde Schwefel in der Medizin als antibakterielles Mittel oder zur Sterilisierung von Weinkorken benutzt, oder auch zur Herstellung von Streichholzköpfen. Der abgebaute Schwefel wurde mit kleinen Rollwagen zur Fabrik transportiert. Leider gab es zu wenig Sulphat auf dem Vulkan und somit wurde die oberste Bodenschicht als Komponente für landwirtschaftlichen Dünger verwendet. Aufgrund des geringen Mineralgehalts des Düngers wurde der Bergbau in den 30er-Jahren beendet. Die Ruinen der Bauten, die von den Sulphatgasen verätzt wurden, sind heute noch zu besichtigen.

Tourismus

Die Insel wird touristisch vermarktet, verschiedene Unternehmen haben von den Privateigentümern der Insel die Lizenz bekommen, geführte Touren zur Insel durchzuführen. Von Whakatane per Boot oder von verschiedenen Orten per Helikopter werden Besucher zur Insel gebracht. Es ist Vorschrift, dass sich Besucher nur mit festem Schuhwerk sowie einer mitgeführten Atemschutzmaske sowie einem Schutzhelm auf der Insel bewegen dürfen. Durch die Lage der Insel, fast 50 km von der Nordinsel entfernt im Meer, beeinflussen die Gezeiten sowie die vorherrschende Windrichtung, ob die Landung mit einem Boot möglich ist. Die Anlandung der Boote erfolgt an den Resten des alten Anlegestegs der Minengesellschaft aus den 1930er Jahren.

Die Zahl der Besucher, die durch verschiedene Unternehmen pro Jahr zur Insel gebracht werden dürfen, ist reglementiert.

Und hier mein persönlicher Eindruck: Biderlink!



Kia Ora!

Das East Cape ist ziemlich abseits der Haupt Touristen Routen, dadurch natürlich auch ziemlich untouristisch. Im East Cape findet man zudem auch die Höchste Maori Bevölkerungsdichte in Neuseeland. Neben viel viel Natur und unberührten Stränden findet man am East Cape noch das”East Cape Light House” welches sich am Östlichsten Punkt Neuseelands befindet und den Längsten Pier in NZ. Ab und an ein paar Ruinen die Zeitzeugen von besseren Zeiten am East Cape sind.

Seht selbst: Bilder!


Es war einmal…

Ein langes Wochenende das damit begann das wir nach Napier fuhren, ein der schönsten Städte Neuseelands wie ich persönlich finde. Auf dem Plan für die kommenden vier tage stand:

Tag 1 Napier

Tag 2 Drive around the East Cape

Tag 3 White Island (Neuseelands aktivste Vulkaninsel)

Tag 4 Turangi / National Park und zurück nach Wellington

Hier ein paar Informationen zu Napier:

(Quelle Wikipedia)

Die Stadt Napier liegt 332 Kilometer nordöstlich von Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, am Fuße des Bluff Hill am südlichen Ende der Hawke Bay, einer Bucht, die den größten Teil der Ostküste der neuseeländischen Nordinsel prägt. In das Landesinnere hinein erstrecken sich ausgedehnte, fruchtbare Ebenen, die Heretaunga Plains. Das Gebiet um Napier befindet sich, wie große Teile Neuseelands, an einer Bruchzone, die von Norden nach Süden verläuft. Bei einem schweren Erdbeben im Jahr 1931 entstanden erst große Teile der heutigen Küstenlinie, da sich der Boden damals um 2 Meter anhob.

Im Osten wird die Stadt vom Südpazifik und von den anderen drei Seiten vom Hastings-Distrikt begrenzt.

Von Architektur-Interessierten wird Napier als die am Besten erhaltene Art-Déco Stadt angesehen, nur in South Beach (Miami) befinden sich ähnlich viele Art-Déco-Gebäude wie in Napier. Obwohl einige der einzigartigen Gebäude in den 1960er bis 1980er Jahren durch Neubauten ersetzt wurden, ist der Großteil des Stadtzentrums, der seit den 1990er Jahren unter Denkmalschutz steht, fast vollständig erhalten.

Viele Art Déco-Häuser wurden in den letzten Jahren liebevoll restauriert. Besonders sehenswert sind: Das “Masonic Hotel”, das “Criterion Hotel”, das “Daily Telegraph Building”, die “Country Wide Bank”, das “A&B Building”, dessen Kuppel zum Wahrzeichen Napiers geworden ist, und das “Theater”, mit seinen ägyptisch anmutenden Säulen und Bögen.

Die Bilder sind leider etwas durcheinander :(. Bei den Nachtaufnahmen am Abend könnt ihr euch ungefähr vorstellen wie intensiv hier in Neuseeland der Sternenhimmel ist. Auf dem ersten Sternen Bild zu sehen ist das “Southern Cross” die Sternenformation die sich auch auf Neuseelands Flagge wieder findet.

Hier gibt es ein paar Bilder: Link!


Ein weiterer Wochenend Ausflug zu Wellingtons Pinacles und dem Cape Palliser Leuchtturm der am Südlichsten Punkt der Nordinsel steht. Auf dem Rückweg sind wir dann noch an einem Fischerdorf vorbei gekommen wo die Bulldozer (die dazu verwendet werden Fischerboote aus dem Wasser zu ziehen) Namen wie “TinkiWinki” und “Schweinchen Babe” haben.

Die Pinacles sind auch einer der Herr der Ringe Drehorte.

Bilder: Link!


Einmal im Jahr wird hier im Neuseeland in den großen Städten ein Feuerwerk zur Erinnerung an Guy Fawkes abgefackelt. Ich habe mich zunächst auch erst einmal gefragt wer die Typ eigentlich ist…

Hier die Erklärung aus Wikipedia:

Guy Fawkes, Robert Catesby und seine Mitverschwörer versuchten am 5. November 1605 das englische Parlament im Palast von Westminster in London in die Luft zu sprengen. Gründe hierfür dürften in der Verfolgung liegen, der sie als Angehörige der katholischen Minderheit ausgesetzt waren. Die Politik der englischen Regierung war zu der Zeit von einem rabiaten Antikatholizismus geprägt. Für das Attentat hatte er bereits 36 Fässer mit mehr als zwei Tonnen Schwarzpulver in den Kellern der Gebäude deponiert (daher auch die englische Bezeichnung Gunpowder Plot für das Attentat), die er zu diesem Zweck als Lagerraum gemietet hatte. Fawkes plante, mit dem Anschlag am Tag der Parlamentseröffnung im House of Lords König Jakob I. samt Familie, alle Parlamentsmitglieder, alle Bischöfe des Landes und den Großteil des Hochadels zu töten, sowie anschließend einige politische Gefangene aus dem Tower von London zu befreien.

Einer der Mitverschwörer schrieb einen Warnbrief an Lord Monteagle (William Parker, 4. Baron Monteagle), der bei ihm am 26. Oktober einging. Die Verschwörer bekamen Kenntnis von dem Warnbrief, ließen sich jedoch von ihrem Vorhaben nicht abbringen, nachdem Fawkes versichert hatte, dass der Sprengstoff nicht berührt worden sei.

Guy Fawkes und der eingelagerte Sprengstoff wurden dann vom Friedensrichter Thomas Knyvet am Morgen des 5. November bei einer Inspektion der Keller unter dem Parlament entdeckt. Unter Folter bekannte der in den Tower gebrachte Fawkes sein geplantes Verbrechen und nannte auch seine Mitverschwörer, die am 30. Januar 1606 durch Hängen, Ausweiden und Vierteilen hingerichtet wurden. Einen Tag später sollte auch Guy Fawkes hingerichtet werden. Er verkürzte die grausame Strafe, indem er kurz vor dem Hochziehen mit der Schlinge um den Hals vom Galgenpodest sprang und sich das Genick brach.
Bis heute ist in Großbritannien dieses Beinah-Attentat nicht vergessen. Im Vereinigten Königreich wird dieses Ereignis jedes Jahr am 5. November unter dem Namen Bonfire Night gefeiert. Dabei finden in vielen Orten Straßenumzüge oder ein Fackelzug statt, bei dem eine Guy-Fawkes-Puppe verbrannt wird und Feuerwerke entzündet werden. In Großbritannien sagt man auch heute noch scherzhaft, dass Guy Fawkes der einzige Mann sei, der je mit ehrlichen Absichten in das Parlament gegangen ist.

Na wieder was gelernt? :-D

Hier gibt es die Bilder: Link!

Die Bilder sind natürlich nur von Feuerwerk. Die Bilder vom Hängen, Ausweiden und Vierteilen hingerichteten Guy Fawkes kann ich euch leider nicht Präsentieren. Wenn mir einer eine Zeitmaschine schenkt reise ich noch mal kurz ins jahr 1605 zurück um euch ein paar leckere Schnappschüsse aufzunehmen ;-).

Cheers

Christoph


Ein Wochenend Ausflug zu Neuseelands ältestem Leuchtturm der in Wellingtons Vorort Eastbourne steht. Gerade einmal 30 Minuten von City Centre entfernt. Fahrrad in den Kofferraum und nichts wie los :).

Hier gibt es die Bilder: Link!

Next Page »