Beiträge in Kategorie: Australien



Servuz miteinand,

ich schreibe euch gerade wieder einmal aus einem der zahlreichen Greyhound Busse in denen ich geschätzte eindrittel meiner Uhrlaubszeit in OZ verschwände.

Es ist immer wieder erstaunlich wie viele interessante Leute man hier auf seinen Reisen Trifft. Gestern abend habe ich einen Österreicher aus Wien kennen gelernt der für das Österreichische TV als Freelancer arbeitet und TV sendungen Produziert. Bei ein paar Bierchen haben wir uns über alles mögliche unterhalten, angefangen bei unterschieden zwischen Deutscher und Österreichische Arbeitsmoral :-), über seine zahlreichen Reisen die er schon unternommen hat, da er jedes Jahr für drei Monate vor dem Österreichischem Winter flüchtet. Immer wieder sehr interessant.

Gestern Mittag wiederum habe ich einen Italiener kennen gelernt mit dem ich mich für heute zum Wandern im Noosa National Park verabredet habe. Während wir dann so durch den Wald Wanderten kamen wir auch wieder auf die verschiedensten Gesprächsthemen. Er hat mit 36 seinen sicheren Job als Mechaniker für Buchbinde – Maschinen in Italien geschmissen und hat sich für ein Jahr von seiner WG die er mit seiner Mutter führt verabschiedet. Anscheinend ist es in Italien üblich in diesem „hohen” alter als Mann noch bei „Mutti” zu wohnen wenn „Man” noch keinen besseren „Ersatz” gefunden hat ;-). Auch schön sich mal endlich wieder mit jemandem über mein Lieblings Hobby das Motorrad fahren zu unterhalten, da er neben seiner Vespa und einer Lambretta die er gerade wieder aufbaut eine 750er Moto Guzzi fährt.

Nachdem nachmittags wieder im Hostel angekommen sind habe ich wieder einmal meine Sachen gepackt um mich in den besagten Greyhound nach Brisbane zu schwingen. Da mir Noosa Heads nicht sonderlich gefallen hat, (es ist einfach total Touristisch und zugebaut) habe ich beschlossen weiter zu fahren.

Wenn ich noch drei Tage zeit gehabt hätte wäre ich in die Noosa „Everglades” gefahren. Eine einheimische Australierin, die ich bei einer Wander – Schwimmpause im Meer getroffen habe, schwärmte davon. Es gibt wohl Anbieter die Kanu und Camping Equipment verleihen und dich dann für drei Tage in den Noosa Everglades „Herumstreunen” lassen. Das währe mit Sicherheit ziemlich schön gewesen. Da ich ca. eine Woche in Sydney bleiben möchte, blieb dafür allerdings keine Zeit mehr.

Nach dem Rucksack Packen blieb noch etwas zeit somit habe ich ausnahmsweise mal den versuch unternommen mir einen Schlafplatz in einem der Zahlreichen Hostels für die kommende Nacht zu reservieren. Zu meinem erstaunen waren ALLE Hostels in Brisbane ausgebucht. Kurz entschlossen habe ich dann meinen Entschluss in Brisbane zu übernachten über Board geschmissen und mein Greyhound Ticket bis nach Byron Bay verlängert. Eigentlich haben mir auch eh alle die ich bis jetzt getroffen habe gesagt, dass es in Brisbane nichts besonderes zu sehen gibt und Byron Bay total schön sein soll. Somit bleibe ich in Byron Bay dann etwas länger.

Also werde ich heute wieder einmal sechs stunden im Bus verbringen, plus eine weitere Stunde Zeitverschiebung zwischen Queensland und New South Wales.

Bilder vom Noosa National Park:

 Und wieder keine gesehen :-(

die Noosa Promenade

 

ca. 30cm und kein bisschen scheu…

 

die fliegen hier auch ueberall herum, schneeweisse Kakadus


 


Hi @ll,

bin gut in Noosa angekommen und habe dort schon die erste Nacht verbracht. Heute geht es Surfe, habe zwei Surfstunden reserviert. Mal sehen wie das wird.

Übrigens, für alle die sich Beschweren das ich zu wenig Schreibe:

1. Internet hier in OZ ist nur schwehr zu finden und wenn Teuer, zahle gerade für eine Stunde 14$ !!!

2. Jeder Artikel beraubt mich (je nach Umfang) um zwei bis drei Stunden meiner Urlabszeit.

3. Auf Inseln gibt es meistens kein Internet…

4. Dank eurer Kommentakre mache ich natürlich trotz all dieser Hindernisse fleißig weiter :-)

Übrigens mein Homepage Counter sagt das ich seit dem 01.01.08 mittlerweile fast 1000 Hits / Zugriffe auf meiner HP habe. Macht weiter so :-) und bitte vergesst nicht Kommentare zu Schreiben.

Grüße

Christoph

09.02.08 05:09 PM

Bin mittlerweile wieder vom Surfen zurueck und kann nur sagen das ich es nicht einmal geschafft habe (in den zwei Surfstunden) auf dem Board zu stehen, sehr frustrierend :-(. Bilder gibt es auch keine neuen…

Muesst euch also noch etwas gedulden ;-)


Da ich heute Mittag weiter nach Noosa fahre, war nur ein kleiner vormittags Spaziergang nach Carlo Sandblow möglich, eine Sanddüne die 20 Minuten von meinem Hostel entfernt war.

Auf dem weg dort hin lief ich durch ein typisches Australisches Wohnviertel, der gehoben klasse, mit Meerblick:

Am Naturschutzgebiet angekommen lief ich durch den hier typischen Urwald und landete schließlich am Carlow Sandblow:

Für meine lieben Ex Mobilfunk Kollegen, habe kurz an euch gedacht ;-)

Auf dem Rückweg bin ich noch einkaufen gewesen und habe spontan ein Photo von einem VW Camper Bulli gemacht, die man hier fast nie sieht, da alles in der klasse von Japanern regiert wird. Kaum hatte ich das Photo gemacht, kam auch schon eine Australierin auf mich zu und bot mir an auch mal einen blick in das innere ihres Bullis zu werfen. Dabei habe ich mich ganz nett mit ihr unterhalten, sie erzählte mir wie schwierig es sei in OZ überhaupt einen funktionierenden Bulli zu finden, da die meisten Mechaniker hier keine Ahnung von VW Technik haben und die Boxer Motoren das Heiße Klima hier nicht bekommt. Für Australische Verhältnisse war der Bulli in einem gutem restaurierten zustand, sie meinte das sie mittlerweile über 10.000 OZ $ in ihre „Lady“ gesteckt hat. Also wenn jemand KFZ Mechaniker ist und Ahnung von VW Technik (Patrick? ;-)) hat, ab nach OZ. Es ist immer wieder erstaunlich wie nett offen und freundlich die Ossies sind.

Das Cafe der Bulli “Dame”

Für die Camping begeisterten, ein Offroad Wohnwägli

Ist mir unterwegs über den Weg gelaufen, ca einen Meter lang von Kopf bis zur Schwanzspitze.


Morgens wieder mal zeitig aufgewacht fuhren wir nach dem Frühstück noch einmal zum Lake McKenzie, wo wir bis mittags blieben und von dort aus wieder zu Fähre fuhren, die uns wieder nach Rainbow Beach brachte.

Camp Ground am zweiten Tag:

Spuren der Nacht:

Lake McKenzie bei schoenem Wetter:


Natürlicher weg durch den See

Angenehmerweise ist es ein Süßwasser See

Lake McKenzie ist bis jetzt das schönste was ich in Australien gesehen habe einfach der Wahnsinn…

Abschließend kann ich nur sagen das es ein Riesen spaß gemacht hat drei Off Road Tage auf der Insel zu verbringen, auch wenn das Wetter nicht immer gut war. Sollte mal einer von euch hier sein, dann rate ich euch folgendes:

Mietet euch einen Jeep bei einer kleineren unabhängigen Verleihfirma (nicht Dingos oder Koala), ich war mit Dingos unterwegs. Dingos und Koala sind Veranstalter für Backpacker die (nach meinen Erfahrungen) die Autos mit zu vielen Leuten beladen und kein Geld in ihr Camping Equipment stecken.

Generell bietet glaube ich, jeder 4×4 Verleiher auch Zelt und Camping Equipment zum mieten an. Auf Fraiser Island kann man auch super Wanderungen durch den Urwald machen, was mit so einer großen Gruppe wie bei mir leider nicht möglich war.

 

 

Hier noch ein paar Offroad Bilder:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nachdem sich jeder gegen 06:00 Uhr aus den Iglos gepellt (muss wohl an den nicht vorhandenen Isomatten gelegen haben) hat, wurde erste einmal gefrühstückt. Ich habe mich um Spiegel und Rühreier gekümmert, was gar nicht so einfach war, denn auf den Gaskocher kam eine ca.10 Jahre alte Gusseiserne Bratpfanne. 

 Camp Ground Ausblick bei Sonne:

Generell ist es unglaublich wie schnell hier das Wetter innerhalb von 30 Minuten umschlagen kann. Denn nachdem wir bei strahlendem Sonnenschein gefrühstückt unser Geschirr im Meer gewaschen und die Camping Sachen auf dem Dach verstaut haben, fing es auch pünktlich wieder an zu regnen…

Auf dem Tagesplan standen die beiden Süßwasser Seen „Lake Wabby“ und „Lake McKenzie“. Ein Problem was man hier immer berücksichtigen muss wenn man auf dem Strand fährt ist Ebbe und Flut, da es verboten ist mit dem Auto ins Meer/Salzwasser zu fahren und dies bei den Wellen hier auch viel zu gefährlich wäre. Wenn man sich dann auf die „Straßen“ im Insel inneren begibt fährt man teilweise auf sehr weichem Sand oder Uhrwaldboden. Generell habe ich mich echt gewundert dass der Landcruiser uns alle so gut durch die Teilweise abenteuerlichen Strecken gebracht hat.

Lake Wabby

 Auf dem Weg…

Lake McKenzie

Die schoenen Bilder gibt es am 07.02. mit Sonne :-)

 

Nachdem wir in den Seen eine runde schwimmen und alle wieder sauber waren, versuchten wir vom Lake McKenzie aus einen Camp Ground zu erreichen. Das Problem war nur das der Dirt Track der uns zu dem eigentlichen Camp Ground führen sollte gesperrt war. Somit versuchten wir eine andere Strecke zu finden, was gar nicht so einfach war denn die Beschilderung auf der Insel ist teilweise recht verwirrend. Ende vom Lied war dann das wir uns für einen 12km langen Track entschieden haben (ich bin gefahren) der uns eigentlich zu einem anderen Camp Ground führen sollte. Nachdem wir auf diesem schon fast 10 km zurückgelegt hatten (was bei den Straßen locker 40min bedeutet) versperrten uns zwei umgestürzte Bäume den Weg so dass wir wieder mal umdrehen mussten. Bis wir dann endlich an einem Camp Ground angekommen waren dauerte es noch einmal fast zwei Stunden. Die Letzte stunde war es auf den Tracks, die durch den Dschungel führten schon dunkel, was das Fahren noch schwieriger machte als es ohnehin bei Tageslicht mit der Verantwortung für zehn Leute ist.

Pünktlich zum Aufbau unseres Camps fing es natürlich wieder mal an zu regnen. Dieses mal hatten wir glück da wir eine andere Gruppe trafen an der wir unser „Regendach“ anbinden konnten. So das der Abend ungefähr so endete wie der davor. Mit dem „kleinen“ unterschied das wir nach dem Abendessen noch besuch von einem Rudel Dingos bekamen, was die Mädels in unserer Gruppe doch etwas verängstigt hat… Diese ließen sich nach einigen versuchen auch erst einmal verscheuchen, kamen allerdings nachts wieder als alle in den Zelten lagen. Schon ein komisches Gefühl wenn ein Rudel Dingos um dein Zelt schleicht.


Hallo zusammen,

damit ihr auch im Bilde seit, hier erst einmal ein paar Infos zu Fraiser Island:

 

Größe der Insel 120 x 15 km

Die komplette Insel besteht aus Sand und davon hat sie angeblich mehr als in der Sahara.

Auf der Insel gibt es nur ein paar wenige winzige Hostel/Hotels. 90% der Besucher Campen.

Es gibt lediglich zwei Camp Grounds (Zeltplätze) mit Duschen und WC, für die muss Reserviert und Teuer bezahlt werden.

Generell gilt also lieber an wundeschön gelegenen Camp Grounds im Uhrwald oder am Meer Campen. Auch wenn man leider keine Duschen oder WC´s hat. Wofür gibt es das Meer bzw. eine Schaufel ;-).

Auf Fraiser Island gibt es hunderte von Wildhunden „Dingos“, wegen diesen gibt es in Australien immer wieder Todesfälle bei Kindern bis 14 Jahren. Wenn man mit Kindern Reist gibt es eingezäunte Camp Grounds.

Jegliche Lebensmittel, Müll und andere für Dingos interessante Sachen müssen somit immer gründlich verstaut werden.

Speed Limit auf der Insel 60Kmh (wer auf Sand schneller fährt ist etwas lebensmüde)

Da die Insel ein Naturschutzgebiet ist, wir sie penibel von Polizei und Rangern kontrolliert.

 

Von dem kleinen Dorf Rainbow Beach (1050 Einwohner laut Lonely Planet) ging es morgens um 7:45 Uhr los. In meiner 11 man starken Gruppe befanden sich eine bunte Mischung aus zwei Irinen sechs Engländern sowie drei Deutschen. Als erstes mussten wir unseren Toyota Landcruiser beladen, bei strömendem Regen…

Nachdem wir ca. eine stunde später fertig waren, unser Gepäck, Lebensmittel, Bier J und die Camping Ausrüstung auf dem Dach verstaut waren, setzten wir mit der Fähre über nach Fraiser Island. Dort machten wir uns auf Richtung Indian Head, dem nördlichsten Teil der Insel den man per Auto Erreichen kann.
Auf dem weg dort hin hielten wir bei dem Maheno Schiffswrack, Eil Creek und den Pinnacles welche eine Bergformation aus Sand sind.
Leider hat es immer wieder geregnet, so das alles im und auf dem Auto nass war. Überhaupt war der Jeep an seiner Beladungsgrenze, drei Leute vorne, und acht Leute hinten quer auf den Sitzbänken (jetzt weiß ich wie sich im Viehtransporter fühlt…) plus das Persönliche Gepäck im Innenraum.

Unser Auto:

Unterwegs auf dem Strand kommt faert mann immer wieder duch kleine Suesswasser Fluesse die ins Meer muenden

Maheno Schiffswrack:

The Pinnacles:

Indian Head:

 

Bei Sonnenschein bestimmt noch schoener:

 

Fuer alle Spinnenliebhaber, ca. 7cm im duchmesser :)

Hier eine ganze Kolonie

Auf der Insel befinden sich überall Ausgeschilderte Camp Grounds (Zeltplätze), diese sind natürlich ohne jegliche Sanitären Anlagen Wasser und Strom. Übernachtet haben wir dann am Koorooman Camp Ground. Die vier Iglozelte waren schnell in einer Regenpause aufgebaut. Anschließend versuchten wir eine Regenplane (ca. 3×5m) die ungefähr so viele Löcher hatte wie eine beschissene Dartscheibe, zwischen Jeep und ein paar Bäumen aufzuhängen, was auch nach mehreren Anläufen geglückt ist. Da irgendwie niemand so richtig gut vorbereitet war und das gemietete Camping Equipment bei weitem nicht komplett und wenn „Schrott“ war, musste das Essen im Licht zweier kleiner Taschenlampen vorbereitet, gekocht und gegessen werden. Während des ganzen Abends hat es immer wieder mehr oder minder stark geregnet, so das es unter der „Regenplane“ mit elf leuten mehr als ungemütlich wurde. Glücklicherweise hatte ich meine Jack Wolfskin Regenjacke dabei, die wenigstens meinen Oberkörper Trocken gehalten hat…

Nach dem Essen haben wir uns dann mit alle man in den Jeep gequetscht uns lecker Bierchen getrunken und Karten gespielt.

Auf dem weg zum Camp Ground:


sehen so harmlos aus, sind sie aber nicht…

leider stimmt das momentan nicht ganz, ich kann keinem empfehlen in der Regensaisong nach OZ zu fahren…


Hi @ll,

mein neustes Update findet ihr unter der Kategorie 31.01.08 Whitsunday Islands.

Wünsche euch viel Spaß beim Arbeiten morgen ;-) HAHA!!!

Ich hau mich wieder in die Sonne…


Morgens haben wir uns noch einmal zeitig zum Frühstück verabredet um noch einmal bei einer kleinen Wanderung nach Koalas Ausschau zu halten.

 

Bei frühstück bekamen wir dann noch von ein paar Papageien Gesellschaft:

 

Letztens noch im Zoo von Singapore und hier Live in freier Natur

Da es allerdings nachts noch angefangen hat zu Regnen fiel auch unser letzter Koala Sichtungsversuch leider ins Wasser :-( .

Das einzige was ich an diesen zwei Tagen von Koalas gesehen habe ist das hier:

Also haben wir dann den Mietwagen abgegeben und sind per Fähre wieder rüber nach Townsville. Da wir noch zwei Stunden auf den Bus warten mussten bin ich spontan noch mal nach “Townsville Downtown” was absolut klein ist, einkaufen gegangen. Dabei sind mir noch ein Paar nette Autos über den Weg gelaufen.

Das Standard fortbewegunsmittel der Aussies sind Jeeps in allen Variationen:

Oder die Australische Auto Marke “Holden”, diese zeichnet sich für mich besonders dadurch aus das sie anscheinend keine Diesel herstellen und die MINIMAL Motorvarianten bei 4.0L V6 anfangen. Natürlich geht hier bei den Jungs nichts über einen ordentlichen V8 auch gerne mal mi 8.0L Hubraum. Anscheinend macht sich hier keiner einen Kopf über den verbrauch und die Abgaswerte solcher Autos.Für Autoliebhaber wie mich ist der Sound eines ordentlichen V8 natürlich trotzdem ein Ohrenschmaus :-).


Auch sehr beliebt sind Pickups in allen Variationen

Ab und an sieht man auch mal ein nettes Mussel Car:

Mein erstes ausländisches Feuerwehrauto :-). Für alle die es noch nicht wissen, ich war in Düsseldorf seit meinem 17ten Lebensjahr bis zu meiner Abreise bei der Freiwilligen Feierwehr www.ff-kalkum.de.

Später sind wir dann mit dem Greyhound Bus (in dem endlich mal zeit hatte euch zu schreiben) Richtung Airlie Beach fuhren. Während der fünf Stunden dauernden Fahrt hat es immer wieder heftig Geregnet mal eben wieder fünf Stunden gedauert und führte durch recht langweiliges Australisches Farmland.


Morgens um ca. 08:00 bin ich bei dem Backpacker angekommen, den ich mir einen Tag vorher im Internet reserviert habe. Diesmal trafen die Bewertungen von anderen Backpackern überhaupt nicht zu. Denn das Hostel war mal so richtig schäbig, heruntergekommene Sanitäranlagen (Kakalaken) sowie eine gammelige Küche. Naja für eine Nacht sollte es gerade noch OK sein. Nachdem ich dann in meinem „Wunscherschönen“ ;-( viel zu kleinen Dorm eingecheckt habe traf ich einen jungen Israeli an der Rezeption.
Mangels masse wollte er sich (bei 32°) ein Fahrrad mieten um die Insel zu erkunden. Glücklicherweise konnte ich ihr davon überzeigen sich mit mir zusammen einen Mietwagen zu besorgen, alleine wäre mir das auch zu teuer gewesen. Somit haben wir uns kurzerhand einen kleinen Daihatsu 4×4 (mit Air Con ;-) ) ausgeliehen. Da die Straßen auf der Insel zu 50% aus Dirt Tracks (unbefestigten Straßen) bestehen, brauchten wir auch zwingend einen 4×4. Zu vielen Stränden kommt man hier somit nur über Dirt Tracks oder zu Fuß, da 50% der Insel Naturschutzgebiet ist. Hier ein paar eindrücke von den Straßen und Stränden die wir besichtigt haben:


Das fahren auf den “Dirt tracks” hat richtig Spass gemacht ein ziemlich abenteuerliches Gefühl, gut das der Ithai (der Israeli) erst 20 Jahre alt ist und somit noch keinen Mietwagen fahren durfte ;-).


Die wenigen kurvigen Küstenstraßen hätten sich auch super zum Mopped Fahren geeignet, allerdings hätte mich bei gefühlten 40° nichts, aber auch gar nichts in einen Lederkombi gekriegt.

Der eigentliche Grund weshalb ich nach Magnetic Island gefahren bin, ist das ich Koalas in freier Natur sehen wollte. Auch nach Wanderungen die extra dafür ausgeschildert waren das man dort Koalas sehen sollte, ist uns das leider nicht gelungen. Denn egal wo wir Gewandert sind, es war kein Koala in Sicht :-(, ziemlich enttäuschend. Naja es kann halt nicht immer alles so laufen wie man sich das wünscht. Das Positive auf der Insel war das nur sehr wenig Touristen hier Urlaub gemacht haben, somit waren die Strände und Wanderwege Menschenleer. Hier noch ein paar eindrücke von den Wander – Ausblicken:


Die Stämme dieser Palmen waren noch Rabenschwarz vom letzten Buschbrand…


Übrigens, Auto fahren auf dem Strand ist ein riesen Spaß, auch wenn es natürlich aus Sicht von Umweltschützern nicht das tollste ist… ;-).


Ein Ameisenbau mitten im Baum

 

Auf dem Höchsten Punkt der Insel befindet sich eine Kanonenstation aus dem zweiten Weltkrieg, von hier aus haben die “Aussies” ihr Festland gegen die Japaner verteidigt.

Abends habe ich mir dann noch (völlig gerädert) was in die Mikrowelle geschoben und bin um neun in Meine Dorm und schlafen zu gehen. Wie so oft kam erstens anders und zweitens als man denkt (was bis jetzt eigentlich zu 95% positiv war), in meine Dorm traf ich noch ein sehr nettes Pärchen aus Berlin, mit denen ich mich dann noch bis 01:00 unterhalten habe.

 


Hallo zusammen,

mangels Zeit und Internetzugaengen komme ich jetzt erst dazu mich wieder mal zu melden. Mittlerweile bin ich in Rainbow Beach. Von wo aus es jetzt gleich auf eine dreitaegige Bootstour auf und um die Whitsunday Islands geht. Leider ist das Wetter hier total beschissen. Es hat die letzten 48h permanent geregnet und der forecast fuer die naechsten drei Tage sieht auch nicht besser aus. Hoffentlich habe ich auf dem Meer besseres Wetter…

Ich melde mich am Sonntag wieder mit einem ausfuerlichen Update.

Da heute bekanntermaßen Sonntag ist, hier nun das Update:

Auf zu den Whitsunday Islands

Nach der Busfahrt haben wir erst einmal im Magnums Hostel in Early Beach eingecheckt. Trotz dessen das es sich um ein riesen Hostel mit ca. 250 Betten handelt sind die Dorm Bungalows sehr gepflegt und sauber.
Anschließend haben Ithai (der Israeli) und ich erst einmal den Boots Trip auf / um die Whitsunday Island sowie den Trip auf Frasier Island im günstigeren Paketpreis gebucht. Frasier Island ist die größte Sandinsel ganz Australiens dort werde ich ab Dienstag drei Tage lang von Rainbow Beach aus eine Jeep Safari machen. 9 Leute in einem Jeep mit Camping Ausrüstung und Übernachtungen am Strand, natürlich Selbstfahrer und ohne Tourguide :-).

Für die Whitsunday Island tour habe ich extra ein etwas größeres Boot gebucht, da es laut Wettervorhersage die nächsten drei Tage regnen soll und mein gebuchtes Boot auch bei Regen recht komfortabel sei soll.

Am Donnerstag Nachmittag ging es dann los, auf dem Boot war platz für bis zu 50 Leute, zum Glück war es aber nicht ausgebucht. Somit hatte jeder ausreichen Platz. Mit on Board war auch eine Gruppe Iren, die man hier überall antrifft. Die Jungs haben den ganzen Tag nichts Besseres zu tun als sich jeden Tag gnadenlos zu besaufen. Einer von denen war sogar am nächsten morgen noch so voll das er den Ausflug auf eine der Inseln verpennt hat…

Hier ein paar Bilder:

Das Wetter war recht duchwachsen, mal etwas Sonne, mal Regenschauer, ist aber bei 30° durchaus auszuhalten :-).

Bei Sonnenschein ist das Wasser bestimmt noch blauer…

Auf dem Weg durch den Dschungel der unbewohnten Insel

 

Da es noch Vormittag war,waren die Iren noch nicht voll wie tausend Russen und haben Cricket gespielt…

 

take nothing but photographs, leave nothing but footprints

 Ich habe noch nie in meinem Leben so weißen Sand gesehen…

Hier meine neue Info Kategorie:

Ich nenne sie mal, gefährliches halbwissen togo ;-):

 Der Grund wasehl der Sand hier so Weiß ist, ist der folgende.  Es gibt eine besonders tiefe stelle zwischen den Inseln, bei der aus allen Richtungen Strömungen zusammen treffen. In diesem “Tiefsee loch” sammeln sich abgebrochene Korallen und werden dort durch die Strömungen zermahlen und so entsteht dieser super weiße Sand… Toll was? ;-)

 

 

 Die Pool Area :-)

 

 

Fische füttern auf dem weg zum Strand

 

 

Unser Schiff

Nachdem wir uns mit einer kleinen Gruppe den Sonnenuntergang angeschaut haben, sind wir zurück auf Schiff gefahren. Zwischenzeitlich haben die Iren wiedermal gut “gesoffen” und haben und ganz spontan so begrüßt:

 

 Dem entsprechend ging der Abend dann auch zu Ende. Gut nur das es noch “normale” Menschen auf dem Boot gab mit denen ich mich unterhalten konnte…

Das war es auch schon wieder für heute, gleich geht der Nachtbus (”in nur 13 Std. Fahrzeit”) nach Rainbow Beach, von wo aus ich nach Fraiser Island fahren werde und dort drei Tage bleibe. Melde mich danach wieder.

Grüße Christoph

« Previous PageNext Page »